Logo von Deepseek: Blauer Wal vor dem Schriftzug Deepseek

Als KI-gestützter Chatbot setzt Deepseek auf innovative Technologien, um komplexe Anfragen zu verstehen und präzise Antworten zu liefern. Besonders hervorzuheben ist seine herausragende Effizienz bei mathematischen und logischen Aufgaben, wodurch es sich von vielen anderen KI-Modellen unterscheidet. Doch mit dieser Innovation kommen auch Herausforderungen: Ist Deepseek gefährlich? Datenschutzprobleme und Sicherheitsrisiko – wie wirkt sich die Nutzung auf Sicherheit und Privatsphäre aus? In diesem Artikel gehen wir diesen Fragen auf den Grund und analysieren die wichtigsten Aspekte von Deepseek in Bezug auf Datenschutz, Sicherheit und mögliche Risiken.

Was macht Deepseek so besonders?

Deepseek hebt sich durch mehrere entscheidende Faktoren von anderen KI-gestützten Chatbots ab:

  • Effiziente Ressourcennutzung: Deepseek benötigt weniger Hardware-Ressourcen als viele etablierte KI-Modelle, was es kosteneffizienter und umweltfreundlicher macht.
  • Open-Source-Ansatz: Im Gegensatz zu OpenAI setzt Deepseek auf eine offene Entwicklungsstrategie, wodurch mehr Transparenz und Kollaboration ermöglicht werden.
  • Leistungsfähigkeit in spezifischen Bereichen: Deepseek hat in Benchmark-Tests, insbesondere in mathematischen Problemlösungen, eine bessere Performance als vergleichbare Modelle bewiesen.
  • Schnelle Marktdurchdringung: Nach Veröffentlichung avancierte Deepseek zur meistgeladenen App im iOS App Store, was auf eine starke Nachfrage und Akzeptanz hindeutet.
Zwei Personen beim Armdrücken. man erkennt nur die ineinanderverschlungenen Arme. Im Hintergrund sind Bildschirme zu erkennen.

Warum ist Deepseek eine Kampfansage an OpenAI?

Deepseek stellt eine ernsthafte Konkurrenz für etablierte KI-Unternehmen wie OpenAI dar, da es einige grundlegende Unterschiede bietet:

  • Kosteneffizienz: Während OpenAI für das Training großer KI-Modelle immense Summen investiert, konnte Deepseek nach eigenen Angaben mit einem Bruchteil dieser Kosten ein konkurrenzfähiges Modell entwickeln.
  • Transparenz: Während OpenAI vermehrt auf geschlossene Systeme setzt, verfolgt Deepseek eine offene Strategie, die es Entwicklern ermöglicht, die Technologie weiterzuentwickeln.
  • Alternative Technologie: Deepseek verwendet eigene KI-Algorithmen, die in bestimmten Bereichen effizienter arbeiten und weniger Rechenkapazität benötigen.

Diese Eigenschaften machen Deepseek zu einer potenziellen Bedrohung für die Marktdominanz von OpenAI und andere etablierte Anbieter. Besonders kritisch für OpenAI ist die Kombination aus Open-Source-Ansatz und Kosteneffizienz: Während OpenAI hohe Entwicklungskosten für geschlossene Modelle aufbringt, bietet Deepseek eine zugängliche und ressourcenschonende Alternative, die Entwicklern weltweit ermöglicht, die Technologie zu erweitern.

Datenschutzprobleme bei Deepseek

Deepseek steht besonders im Verdacht, nicht sensibel mit Nutzerdaten umzugehen. Dies liegt unter anderem daran, dass der Chatbot eine Vielzahl von Informationen erfasst, darunter IP-Adressen, Chatverläufe, hochgeladene Dateien sowie Muster und Rhythmus der Tastatureingaben. Diese umfangreiche Datensammlung wirft Fragen hinsichtlich der Notwendigkeit und des Datenschutzes auf.

Eine Person hält eine rote Chinaflagge auf einem Zahnstocher in der Hand. Von der Person sind nur die Fingerspitzen zu sehen. Im Hintergrund erkennt man verschwommen eine Weltkarte.

Übertragung von Nutzerdaten nach China

Deepseek steht besonders im Verdacht, nicht sensibel mit Nutzerdaten umzugehen. Dies liegt unter anderem daran, dass der Chatbot eine Vielzahl von Informationen erfasst, darunter IP-Adressen, Chatverläufe, hochgeladene Dateien sowie Muster und Rhythmus der Tastatureingaben. Diese umfangreiche Datensammlung wirft Fragen hinsichtlich der Notwendigkeit und des Datenschutzes auf.

Ist die Datenverarbeitung DSGVO-konform?

Neben der potenziellen Datenübertragung nach China gibt es auch erhebliche Bedenken hinsichtlich der Einhaltung internationaler Datenschutzstandards. Deepseek weist eine mangelnde Transparenz bei der Datenverarbeitung auf. Es gibt keine klaren Informationen darüber, ob personenbezogene Daten außerhalb der EU verarbeitet werden. Zudem fehlt ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der für eine rechtskonforme Nutzung im Unternehmenskontext erforderlich wäre. Diese Unsicherheiten haben dazu geführt, dass Datenschutzbehörden in mehreren Ländern, darunter Italien und Deutschland, Untersuchungen eingeleitet haben.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schreibt klare Regeln für die Verarbeitung personenbezogener Daten vor. Eine der großen Fragen ist, ob Deepseek diese Vorschriften einhält. Falls nicht, könnten Nutzerdaten unrechtmäßig gespeichert oder weitergegeben werden.

DSGVO-Konform

Sichere und kostengünstige ChatGPT-Alternative für Unternehmen

Internationale Datenschutzüberprüfungen von Deepseek

Mehrere Länder haben begonnen, Deepseek hinsichtlich Datenschutz und Sicherheitsrisiken zu überprüfen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Hier nur einige Beispiele:

Italien
Die italienische Datenschutzbehörde Garante hat Deepseek aufgrund unzureichender Antworten auf Anfragen zur Datenschutzpolitik blockiert. Die Behörde äußerte Bedenken hinsichtlich der Art und Speicherung personenbezogener Daten durch den Chatbot und leitete eine Untersuchung ein.

Australien
Die australische Regierung hat die Nutzung von Deepseek auf allen Regierungsgeräten untersagt. Das Innenministerium begründete diesen Schritt mit „inakzeptablen Sicherheitsrisiken“ für die staatliche IT-Infrastruktur. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die nationale Sicherheit zu schützen.

USA
In den Vereinigten Staaten haben mehrere Bundesstaaten, darunter New York, Deepseek auf Regierungsgeräten verboten. Die Entscheidung wurde aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und potenzieller Zensur getroffen. Es wird befürchtet, dass die App Daten an China übermitteln könnte.

Diese Entwicklungen unterstreichen die globalen Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und des Datenschutzes bei der Nutzung von Deepseek.

Sicherheitsrisiken: Ist Deepseek gefährlich?

Neben den genannten Datenschutzproblemen stellt sich die Frage, ob Deepseek ein generelles Sicherheitsrisiko darstellt. KI-gestützte Technologien bergen potenzielle Gefahren, darunter:

Gefahr der Manipulation von Inhalten

KI kann gezielt manipuliert werden, um bestimmte Inhalte prominenter darzustellen. Dies könnte für Desinformationskampagnen oder politisch motivierte Einflussnahme genutzt werden. Gerade in Zeiten von Fake News ist dies ein ernstzunehmendes Problem. Zudem berichten Experten, dass Deepseek bestimmte Inhalte zensiert, insbesondere Themen, die in China als sensibel gelten, wie Taiwan, das Tiananmen-Massaker oder Tibet. Tests haben gezeigt, dass Deepseek bei Anfragen zu solchen Themen entweder keine Antwort liefert oder die offizielle Position der chinesischen Regierung widerspiegelt. Diese Zensur erfolgt vermutlich aufgrund von staatlichen Vorschriften, die verlangen, dass KI-Modelle sich an politische Richtlinien halten. Die Diskussion über Zensur in KI-Modellen wirft wichtige Fragen zur Informationsfreiheit und zur Beeinflussung öffentlicher Meinungen auf.

Eine Schüssel für die Übertragung von Telekommunikationsdaten im Vordergrund. Im Hintergrund ein bunt eingefärbter Nachthimmel.

Datenübertragung nach China und staatliche Überwachung

Berichte legen nahe, dass Deepseek Benutzerdaten, einschließlich Texteingaben und Gerätemetadaten, an Server in China überträgt. Ein Teil dieser Daten soll sogar an mit dem chinesischen Staat verbundene Einrichtungen weitergeleitet werden. Dies wirft erhebliche Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre und potenzieller staatlicher Überwachung auf, insbesondere für Nutzer außerhalb Chinas. Die fehlende Transparenz darüber, welche Daten wohin gesendet werden, macht es für viele Datenschutzbehörden schwierig, eine klare Einschätzung vorzunehmen.

Fehlende Transparenz und regulatorische Untersuchungen

Mehrere Datenschutzbehörden weltweit haben begonnen, Deepseek genauer zu untersuchen. In Italien wurde die Nutzung aufgrund unzureichender Antworten auf Datenschutzanfragen blockiert. Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL plant eine tiefgehende Untersuchung der Datenverarbeitung, und in den USA haben Bundesstaaten wie New York Deepseek auf Regierungsgeräten verboten. Diese regulatorischen Maßnahmen deuten darauf hin, dass es erhebliche Unsicherheiten bezüglich der Datenschutz- und Sicherheitspraktiken von Deepseek gibt.

Ein weiteres Risiko besteht in Cyberangriffen. Wenn Deepseek große Mengen an Nutzerdaten speichert, könnte die Plattform ein attraktives Ziel für Hacker sein. Sicherheitslücken könnten dazu führen, dass persönliche Informationen in falsche Hände geraten.

Symbolbild für Datenschutz und Cybersecurity. Ein Mann im Anzug betätigt eine interaktive Schaltfläche.

Wie kann man sich schützen?

Falls Nutzer Bedenken bezüglich der Sicherheit von Deepseek haben, gibt es einige Maßnahmen, um ihre Privatsphäre zu schützen:

Anonyme Nutzung
Verwenden Sie VPN-Dienste oder den Inkognito-Modus Ihres Browsers, um zu verhindern, dass Ihre Aktivitäten zurückverfolgt werden können.

Alternative KI-Chatbots nutzen
Es gibt datenschutzfreundliche Alternativen zu Deepseek, wie beispielsweise Open-Source-KI-Modelle, die lokal betrieben werden können oder individuelle DSGVO-konforme Chatbots wie der MILE AI Chat. Dies reduziert das Risiko der Datenweitergabe an Drittanbieter.

Datenschutz-Einstellungen prüfen
Falls Deepseek genutzt wird, sollte man die Datenschutzeinstellungen überprüfen und nicht notwendige Tracking-Funktionen deaktivieren.

Lokale Installation des Chatbots
Eine Möglichkeit, sich vor möglichen Datenschutzproblemen zu schützen, ist die lokale Installation von Deepseek. Durch das Ausführen des Chatbots auf einem eigenen Gerät anstatt über die Cloud kann vermieden werden, dass persönliche Daten an externe Server gesendet werden. Dies setzt jedoch technisches Wissen voraus, da die Installation und Wartung lokal erfolgen muss.

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